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E-Mail Marketing-Glossar
    Unser E-Mail Marketing Glossar bietet Ihnen Definitionen zu über 200 Fachbegriffen aus dem Bereich des E-Mail Marketing und Online-Marketing. Von A wie Above the Fold bis Z wie Zeichenkodierung finden Sie zu jedem Begriff eine kurze Erklärung sowie weiterführende Links. 

E-Mail Marketing-Glossar

Unser E-Mail Marketing Glossar bietet Ihnen Definitionen zu über 200 Fachbegriffen aus dem Bereich des E-Mail Marketing und Online-Marketing. Von A wie Above the Fold bis Z wie Zeichenkodierung finden Sie zu jedem Begriff eine kurze Erklärung sowie weiterführende Links. 

Glossar

A

A/B-Testing
Mehrere Varianten von Mailings werden gegeneinander in Bezug auf den Response getestet. Ein kleiner Anteil der Empfängerliste bekommt die E-Mail vorab jeweils in einer der Varianten. Die erfolgreichste Version geht als Gewinner hervor und wird an den Rest der Empfängerliste gesendet.

Abmahnung
Die Abmahnung stellt eine formale Aufforderung dar, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen. Im Falle von E-Mail Marketing geht es um den Versand von erwünschten Mailings. Der Abgemahnte wird in einer Abmahnung über den Tatbestand und die rechtliche Lage informiert. Abmahnungen umgeht man mit dem Double Opt-In-Verfahren, bei dem eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers zum Erhalt werblicher E-Mails eingeholt und dokumentiert wird.

Abmeldung
Newsletter müssen eine gut sichtbare und funktionierende Möglichkeit enthalten, mit der sich Empfänger unkompliziert abmelden können. Dies ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Above-the-fold
Above-the-fold bezeichnet den Bereich einer E-Mail oder Website, der ohne scrollen auf den ersten Blick sichtbar ist. In diesem Bereich sollten die wichtigsten Informationen der jeweiligen E-Mail enthalten sein.

Absenderadresse
Die Absenderadresse ist Teil der E-Mail-Kopfzeile. Sie wird in der Postfachübersicht angezeigt und ist einer der Faktoren, der über die Öffnungsrate eines Newsletters bestimmt. Mit einer Newsletter Software kann die Absenderadresse frei bestimmt werden.

Abuse
Abuse ist das englische Wort für „Missbrauch" und bezeichnet die missbräuchliche Nutzung von Hosting-Dienstleistungen sowie des Internets im Allgemeinen. Vielfach sind dies missbräuchliche Nutzung von E-Mail-Adressen für Spam-Sendungen. Die meisten Webhoster haben dafür spezielle Meldestellen eingerichtet, damit Empfänger von Spammails direkt beim Serverdienstleister/Webhoster Beschwerde einreichen können.

Alt-Text
Kann ein Bild nicht geladen werden, wird stattdessen der Alt-Text angezeigt. Der Alt-Text sollte deshalb eine aussagekräftige Beschreibung sein und den Inhalt des Bildes präzise auf den Punkt bringen.

Anhang
Eine E-Mail kann einen oder mehrere Anhänge in Form von Bildern, Dokumenten usw. enthalten. Anhänge im Newsletter sollten wenn möglich nicht genutzt werden, da sie die Zustellrate verschlechtern (werden als Spamkriterium erkannt), die Ladezeiten verlängern und die Öffnungen des Anhangs nicht messbar sind. Stattdessen sollte man auf verlinkte Attachments zurückgreifen.

Animiertes GIF
Mithilfe von animierten GIFs können bewegte Elemente in E-Mails eingebunden werden. Dazu bedarf es keiner Programmiersprache wie Java oder Flash. Es gibt inzwischen viele Online-Tools, mit denen animierte GIFs erstellt werden können.

API
Bei einer API handelt es sich um eine Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung. Eine solche Programmierschnittstelle erlaubt verschiedenen Systemen, miteinander zu interagieren. Der Zugriff auf Funktionen bzw. Daten eines Software-Systems wird zugelassen und Informationen können ausgetauscht werden.

ASCII
Der American Standard Code for Information Interchange (ASCII, alternativ US-ASCII, oft ausgesprochen, ist eine 7-Bit-Zeichenkodierung. Sie entspricht der US-Variante von ISO 646 und dient als Grundlage für spätere, auf mehr Bits basierende Kodierungen für Zeichensätze.

Attachment
Einer E-Mail können Dateien als Attachments zugefügt werden. Diese befinden sich nicht im Anhang, sondern werden aus der E-Mail verlinkt und können über diesen Link abgerufen werden. Textdokumente, PDFs oder Bilder können auf diese Weise zuverlässiger versendet werden.

Ausdrückliche Einwilligung
Grundsätzlich ist E-Mail Marketing nur mit einer ausdrücklichen Einwilligung des Empfängers möglich, ansonsten kann es zu einer Abmahnung kommen. Durch das Opt-in Verfahren gewährt der User dem Versender seine Zustimmung und erlaubt ihm somit, E-Mails zu senden.

Automation
Automatisierte E-Mails müssen nur einmal angelegt werden und werden dann automatisiert versendet, sobald die Empfänger gewisse Kriterien erfüllen. Das können verhaltensbasierte Kriterien wie der Kauf eines Produktes, eine Registrierung oder ein Kaufabbruch (Trigger-Mailing) oder zeitbasierte Kriterien wie Geburtstage, das Verstreichen bestimmter Zeiträume oder längere Inaktivität sein (Lifecycle-Mailing).

Autoresponder
Als Autoresponder wird eine automatisierte E-Mail bezeichnet, die in Folge eines festgelegten Ereignisses versendet wird. Ein bekanntes Beispiel sind Abwesenheitsnotizen.

B

BCC
BCC steht für “Blind Carbon Copy” oder Blindkopie. In dieser Zeile können weitere Empfänger hinzugefügt werden. Die BCC-Empfänger bleiben verdeckt und sind für andere Empfänger und untereinander nicht sichtbar.

Betreff
Der Betreff ist die Überschrift bzw. der Titel eines Mailings. Neben dem Absender ist der Betreff die wichtigste Information, die der Empfänger vor dem Öffnen einer E-Mail erhält. Er ist also maßgeblich für die Öffnungsrate und sollte sorgfältig gewählt werden.

Betreffzeile
Die Betreffzeile steht im Allgemeinen neben der Absenderadresse und ist ausschlaggebend für die Öffnungsrate. Sie sollte kurz, präzise und klar formuliert sein sollte. Verschiedene Varianten können per A/B-Test gegeneinander getestet werden.

Bilderhosting
Bilder, die in E-Mails versendet werden, müssen online verfügbar sein. Kostenloses Bilderhosting muss deshalb auf jeden Fall in einer E-Mail Marketing Software inbegriffen sein.

Bildpersonalisierung
Eine Personalisierungsoption, bei der Bilder anhand festgelegter Kriterien bestimmten Zielgruppen angezeigt werden. Erlaubt es, z.B. Frauen ein anderes Headerbild als Männern anzeigen zu lassen.

Bildunterdrückung
Manche E-Mail Clients unterdrücken standardmäßig Bilder in E-Mails. Erst auf expliziten Wunsch des Empfängers hin werden die Bilder vom Server abgerufen. Deshalb sollten immer aussagekräftige Alt-Texte genutzt werden.

Blacklist
In der Newsletter-Blacklist werden alle Empfänger geführt, die sich von einem Newsletter abgemeldet haben. Diese werden dokumentiert, aber nicht mehr angeschrieben.

Blacklisting
Versendet ein Newsletter-Absender zu viel Spam, wird er möglicherweise geblacklisted. Alle E-Mails dieses Absender werden dadurch abgefangen und nicht zugestellt. Blacklisting kann IP-basiert oder Domain-basiert sein. Das Gegenstück ist das Whitelisting, bei dem Versender als vertrauenswürdig eingestuft werden.

Bounce
Bounces sind Rückläufer, die generiert werden, wenn ein Mailing nicht zugestellt werden kann. Eine Fehlermeldung wird an den Absender zurückgeschickt. Gründe hierfür können zum Beispiel sein, dass die Adresse nicht existiert oder der Server gerade nicht erreichbar ist. Es wird zwischen Soft- und Hardbounces unterschieden.

Bouncerate
Die Bouncerate ist der Anteil der fehlgeschlagenen Zustellungen an den Gesamtzustellungen. Sie bezieht sich auf E-Mails, die permanent oder temporär nicht zugestellt werden können. Eine dauerhaft hohe Bouncerate kann dazu führen, dass ein Versender unter erhöhtem Spam-Verdacht steht.

C

Call-to-Action
Ein Call-to-Action ist eine Handlungsaufforderung. Üblicherweise wird ein Button mit der Handlung beschriftet, die ein Empfänger vollziehen soll, z.B. “Jetzt kaufen” oder “Kostenlos registrieren”. Call-to-Actions sollten so spezifisch wie möglich sein.

CAPTCHA
CAPTCHA (=Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) ist ein Sicherheitsmechanismus zur Unterscheidung von Mensch und Maschine. Häufig wird dafür eine einfache Rechenaufgabe oder ein Code, der richtig eingegeben werden muss, verwendet.

CC
CC steht für Carbon Copy, zu Deutsch Durchschlag. Im CC-Feld können Empfänger angegeben werden, die eine E-Mail als Kopie erhalten sollen, aber nicht der eigentliche Empfänger sind. Die Adressen sind im Gegensatz zu BCC für alle sichtbar.

Clickmap
Eine Clickmap oder Heatmap zeigt das Klickverhalten der Newsletterempfänger. Sie zeigt, auf welche Links in einer E-Mail geklickt wurden. Auf diese Weise erkennt man, welche Inhalte besonders interessant für die Empfänger sind.

Client
E-Mail Clients sind Programme, mit denen E-Mails empfangen und versendet werden können. Dazu zählen z.B. Webmail-Anbieter wie gmx.de, GMail, web.de und Tools wie Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook.

Clustering
Per Clustering können E-Mail-Reports für verschiedene Zielgruppen aufgeschlüsselt werden. Die Empfänger können nach allen vorhandenen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Wohnort etc. aufgeteilt werden. Dadurch kann ausgewertet werden, welche Empfängergruppen ein Mailing besonders häufig oder selten geöffnet und sich durch die Links geklickt haben.

Conversion
Mit Conversion bezeichnet man im Allgemeinen die Umwandlung eines Interessenten in einen Käufer. Conversion kann sich auch auf andere Aktionen wie eine Registrierung oder einen Download beziehen.

Conversionrate
Die Conversionrate gibt Aufschluss über den Erfolg einer Marketingmaßnahme. Sie beschreibt, welcher Anteil der Empfänger eine gewünschte Aktionen vollzogen hat. Im E-Mail Marketing kann sie auf verschiedene Weisen berechnet werden, z.B. anhand der gesamten Empfängerzahl oder der erfolgreichen Zustellungen.

CMS
Ein Content Management System (CMS) ist eine Software zur Verwaltung von Inhalten auf einer Website durch unterschiedliche User. Bekannte CMS sind WordPress, Drupal, Joomla oder Typo3.

Complaintrate
Die Complaintrate oder Beschwerderate gibt an, wieviele Empfänger ein Mailing als Spam angezeigt haben.

Confirmed Opt-In
Beim Confirmed Opt-In wird dem Empfänger wie beim Double Opt-In eine E-Mail gesendet. Diese enthält aber keinen Bestätigungslink, sondern gilt schon als Einverständnis. Andernfalls muss ausdrücklich widersprochen werden. Als rechtlich vollkommen sicher gilt nur das Double Opt-In-Verfahren.

Cookie Tracking
Durch Cookie Tracking wird die Nachvollziehbarkeit des Verhaltens eines Internetnutzers im World Wide Web möglich gemacht. Lesen Sie mehr dazu hier.

CRM
Customer Relationship Management (CRM) ist das Management der Kundenbeziehung. Darunter fallen alle Aktivitäten, die der Pflege des Kundenkontakts dienen, z.B. auch der Kontakt per E-Mail. CRM ist auf die Bedürfnisse und Interessen der Kunden ausgelegt und orientiert sich deshalb eng am Kundenlebenszyklus.

CSS
Cascading Style Sheets (CSS) beinhalten Informationen zur Formatierung von HTML- oder XML-Seiten. Der Inhalt einer Website und ihre Formatierung werden auf diese Weise getrennt.

CTR
CTR steht für Click-Through-Rate und gibt an, wie viele von den Empfängern, die ein Mailing geöffnet haben, auch einen Link angeklickt haben.

Customer Lifetime Provision
Unter Customer Lifetime Provision versteht man eine dauerhafte Umsatzbeteiligung im Gegensatz zu einer einmaligen Vermittlungsprovision.

D

Datenschutz
Das Grundgesetz besagt, dass jeder Bürger über Verwendung und Preisgabe seiner persönlichen Daten selber bestimmen darf. § 11 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) regelt die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag und im E-Mail Marketing unbedingt erfüllt werden.

Datenschutzrechtliche Einwilligung
Die datenschutzrechtliche Einwilligung muss vor der Zusendung von Newslettern nicht separat erteilt werden, sondern kann mit anderen Erklärungen zusammengefasst werden.

Dedizierte IP
Eine dedizierte IP ist einem einzelnen Versender vorbehalten, während Shared IPs von mehreren Versendern genutzt werden. Für die Reputation der dedizierten IP und damit auch für die Zustellrate ist der Versender alleinig verantwortlich.

DKIM
Das Verfahren DomainKeys Identified Mail wird genutzt, um E-Mails auf ihre Authentizität zu prüfen. Das Verfahren erkennt gefälschte Absenderadressen. Auf diese Weise wird nicht nur Spam abgefangen, sondern auch die Gefahr für Phishing sinkt.

DMARC
Das Authentifizierungsprotokoll DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) wurde entwickelt, um dem Missbrauch von E-Mails zu vorzubeugen. Es identifiziert den Absender des Newsletters eindeutig und kann so die Zustellraten erhöhen.

DNS
Ein Domain Name System (DNS) löst innerhalb eines Netzwerkes Domains in IP-Adressen auf. Mailserver überprüfen häufig den DNS-Eintrag des Absender-Servers, um Spam herauszufiltern.

Double-Opt-In
Das Double Opt-In-Verfahren ist ein rechtssicherer mehrstufiges Anmeldeverfahren. Jeder Abonnent eines Newsletters muss hierbei nach dem Eintragen seiner E-Mail-Adresse seine Einwilligung nochmals bestätigen. Dazu erhält er eine E-Mail, die einen Bestätigungslink enthält. Erst nach dem Klick auf diesen Link erhält der Empfänger Newsletter. Das Verfahren dient neben dem Einholen einer eindeutigen Einwilligung auch dem Schutz vor Missbrauch von E-Mail-Adressen.

Dublette
Eine Dublette ist eine E-Mail-Adresse, die mehrmals in der Empfängerdatenbank enthalten ist. Mehrfachversand sollte vermieden werden, da sie den Spam-Verdacht erhöhen können. Mehrmals vorkommende Adressen sollten deshalb bereinigt werden.

Durchschnittliche Öffnungen
Die durchschnittlichen Öffnungen geben an, wie oft die Empfänger im Durchschnitt ein bestimmtes Mailing geöffnet haben. Sie berechnet sich aus den Gesamtöffnungen geteilt durch die eindeutigen Öffnungen.

E

Eindeutige Klickrate
Die eindeutige Klickrate gibt an, welcher Anteil der Empfänger mindestens einen Link im Newsletter angeklickt hat. Jeder Empfänger wird nur einmal gezählt, Mehrfachklicks werden nicht berücksichtigt.

Eindeutige Klicks
Die eindeutigen Klicks zeigen in einer absoluten Zahl, wie viele Empfänger mindestens einen Link in der E-Mail angeklickt haben.

Eingebettete Bilder
Bilder, die in ein Mailing eingebettet werden, werden dem Empfänger direkt angezeigt, sogar wenn dieser Bilder unterdrückt.

E-Mail Marketing
Der Begriff E-Mail Marketing fasst alle Marketingmaßnahmen zusammen, die das Versenden einer E-Mail voraussetzen. Die üblichste Form ist der Versand von Newslettern. E-Mail Marketing hat den Vorteil, dass die Mailings direkt im persönlichen Postfach landen und die Kunden so direkt angesprochen werden.

E-Mail Marketing Software
Eine E-Mail Marketing Software erlaubt es, auf schnellem und einfachen Weg Mailings zu erstellen, zu versenden und sie danach mithilfe detaillierten Reports auszuwerten. Zielgruppen sind vor allem Unternehmen, Agenturen und Vereine.

E-Mail Programm
Unter E-Mail Programm versteht man ein Programm, mit dem E-Mails empfangen, gelesen, geschrieben und versendet werden können. Siehe Client.

E-Mail Service Provider
Ein E-Mail Service Provider bzw. ein E-Mail-Anbieter ist ein Internetunternehmen, das im Besitz eines Mailservers ist und seinen Kunden E-Mail Postfächer auf diesem Mailserver zur Verfügung stellt. Zum Kundenkreis gehören sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen.

Emoji
Ein Emoji ist ein Bildschriftzeichen, das längere Begriffe oder sogar Sätze ersetzen kann. Dank der Aufnahme von Emojis in Unicode kann damit auch im E-Mail Marketing Aufmerksamkeit geschaffen werden. Sie können in der Betreffzeile und im Inhalt des Mailings eingefügt werden.
Empfänger
Als Empfänger wird die E-Mail Adresse bezeichnet, an welche ein Mailing verschickt wird.

Empfängerverwaltung / Adressbuch
In einer Empfängerliste sind alle Adressen gespeichert, die einem Versender zur Verfügung stehen. Anhand von Empfängermerkmalen können die Kontakte segmentiert werden. In Adressbüchern können Teile der Empfängerliste getrennt voneinander verwaltet werden.


F

Follow-Up
Ein Follow-Up-Mailing ist eine Folgenachricht bzw. Nachfass-E-Mail eines vorangegangenen Mailings. Es gibt sowohl zeitgesteuerte Follow-Ups (nach Verstreichen eines bestimmten Zeitraums) als auch anlassbezogene Follow-Ups (nach Eintreffen eines bestimmten Ereignisses).

H

Hard-Bounce
Ein Bounce ist eine automatische Fehlermeldung, die erzeugt wird, wenn ein Mailing nicht zugestellt werden kann. Von einem Hard-Bounce spricht man, wenn eine E-Mail aufgrund eines permanenten Fehlers nicht zugestellt werden kann (z.B. weil die E-Mail-Adresse nicht mehr existiert).

Header
Der Header einer E-Mail entspricht einem Briefkopf und enthält Informationen über den Ursprung der E-Mail, den Inhalt, das Format und die Empfänger. Er setzt sich zusammen aus dem Betreff, Preheader, Absender, Empfänger und Datum.

HTML
Die Hypertext Markup Language, abgekürzt HTML, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Dokumente wie Texte mit Hyperlinks, Bildern und anderen Inhalten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von Webbrowsern dargestellt. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten können HTML-Dateien zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen enthalten, z. B. über die im Text verwendeten Sprachen, den Autor oder den zusammengefassten Inhalt des Textes.

I
Innen- und Außenabstand
Der Innenabstand definiert den Abstand zwischen Text bzw. Bild und der virtuellen oder realen Rahmenlinie des Bausteins. Der Außenabstand definiert den Abstand zwischen der virtuellen oder realen Rahmenlinie und der tatsächlichen Grenze des Bausteins. Eine nähere Beschreibung finden Sie hier.

IP Adresse
Die IP (Internet Protocol) Adresse ist quasi die Anschrift eines Computers. Geräte, die an ein Netzwerk wie das Internet angebunden sind, bekommen eine IP zugewiesen. Auf diese Weise werden Geräte adressierbar und damit erreichbar gemacht. IP Adressen bestehend aus vier Zahlenblöcken, die mit Punkten jeweils voneinander getrennt sind.

IP Warm-Up
IP Warm-Up bezeichnet das Aufwärmen von neuer IP Adressen, die erst eine Reputation aufbauen müssen. Neue IP Adressen ohne Versandhistorie werden aus Sorge um Missbrauch anfangs von E-Mail Clients als kritisch betrachtet. Das Versandvolumen einer Adresse muss deshalb nach und nach erhöht werden.

ISIPP
Das ISIPP SuretyMail Whitelisting ermöglicht die direkte Zustellung zu großen Internet-Service-Providern (ISP) wie AOL, Yahoo, Hotmail oder GoDaddy. Auch in Inboxes, die durch Spam-Filter Programme wie SpamAssassin oder SpamCop geschützt sind, erhält man einen Bonus bei der Spam-Prüfung.


K


Kampagne
Grundsätzlich wird als Kampagne eine zeitlich begrenzte Aktion bezeichnet, mit der ein definiertes Ziel verfolgt wird. Im Marketingbereich steht Kampagne für eine Werbeaktion, die aus Werbemitteln und Empfängern besteht und sich auf einen festgelegten Zeitrahmen beschränkt.

Key Performance Indicator
Anhand von Key Performance Indicators (kurz: KPIs) wird der Erfolg der E-Mail Marketing-Maßnahmen erkennbar. Zu den wichtigsten KPIs zählen Erfolgskennzahlen wie Zustellrate, Öffnungsrate, Klickrate und Conversionrate.

Klick
Als Klick wird im E-Mail Marketing das Anklicken eines Links in einer E-Mail bezeichnet. Man unterscheidet zwischen eindeutigen Klicks (jeder Empfänger wird nur einmal gezählt) und den absoluten Klicks (alle Klicks).

Klickrate
Die Klickrate gibt an, welcher Anteil der Empfänger auf einen Link klickt. Um eine Kampagne hinsichtlich des Erfolgs auszuwerten, ist die Klickrate eine der wichtigsten Messgrößen. Eine hohe Klickrate deutet auf ein hohes Interesse der Abonnenten an den Newsletter-Inhalten hin.

Kopfzeile
Siehe Header.

Kumulierte Klickrate
Die kumulierte Klickrate berücksichtigt die gesamte Summe der Klicks in einem Mailing. Hierbei wird jeder Klick der Empfänger gezählt. Hat ein Empfänger beispielsweise zweimal auf den gleichen Link geklickt, werden von diesem Empfänger 2 Klicks in die Klickrate mit einbezogen.

Kumulierte Öffnungsrate
Bei der kumulierten Öffnungsrate werden im Gegensatz zur eindeutigen Öffnungsrate alle Öffnungen berücksichtigt. Auch Mehrfachöffnungen einzelner Empfänger werden mitgezählt.

L

Landingpage
Landingpages sind spezielle Marketing-Websites. Sie sind die Seiten, auf denen ein Nutzer nach dem Klick auf einen Link landet. Als Werbeträger werden sie immer für eine bestimmte Zielgruppe konzipiert. Klickt ein Nutzer z.B. auf einen Angebotsbanner, wird er zu einer Landingpage weitergeleitet, die das konkrete Angebot näher bewirbt.

Leserate
Der Anteil der Leser, der eine E-Mail öffnet und sich näher mit ihr beschäftigt (z.B. bestimmte Lesedauer).


M

mailto-Link
Mithilfe des mailto-Verweises können Links zu E-Mail-Adressen so gesetzt werden, dass beim Klick auf die Adresse automatisch eine E-Mail an den entsprechenden Empfänger erstellt wird. Die E-Mail-Adresse muss also nicht manuell kopiert und in den E-Mail-Client eingefügt werden.

Marketing
Marketing bezeichnet einen zentralen Aspekt der Unternehmensführung. Aufgabe des Marketing ist es, Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten.

Merkmal
Merkmale im E-Mail Marketing können zum Beispiel Geschlecht, Geburtstag, Wohnort usw. sein. Empfänger können mithilfe einer Newsletter Software nach bestimmten Merkmalen in Empfängergruppen segmentiert werden. Außerdem können E-Mail-Inhalte anhand von Empfängermerkmalen personalisiert werden. Auf diese Weise können zielgruppenspezifische E-Mails verschickt werden.

N

Newsletter
Als Newsletter bezeichnet man im Allgemeinen ein elektronisches Rundschreiben. Dieses wird in regelmäßigen Abständen oder gelegentlich von Unternehmens, Vereinen, Agenturen und Verbänden herausgegeben. Mitglieder, Kollegen, Bekannte und Kunden sollen auf diese Weise über Angebote, Infos und Neuigkeiten informiert werden.

Newsletter-Anmeldeformular
Über ein Newsletter-Anmeldeformular können neue Empfänger generiert werden. Per Code oder Plugin kann es an verschiedenen Stellen einer Website eingebunden werden. Empfänger dürfen noch nach expliziter Einwilligung mit werblichen Botschaften kontaktiert werden. Einzige Pflichtangabe darf aus rechtlichen Gründen die E-Mail-Adresse sein (Datensparsamkeit).

Newsletter-Archiv
In einem Newsletter-Archiv können bereits versendete Newsletter auf einer Website veröffentlicht werden und sind auch für neuere Leser und Nicht-Abonnenten sichtbar. Das Archiv kann dynamisch gepflegt werden und sich selbst aktualisieren.

Newsletter Integrationen
Newsletter Integrationen sind Schnittstellen zwischen Newsletter Software und anderen Systemen. Der manuelle Aufwand bei der Erstellung und dem Versand von Newslettern kann damit minimiert werden. Auch die Empfängerverwaltung ist mithilfe einer Schnittstelle deutlich effizienter. Integrationen gibt es beispielsweise für E-Commerce-Systeme wie Magento, plentymarkets oder Shopware, CRM-Systeme wie sugar oder Salesforce sowie für CMS wie WordPress oder Typo3.

Newsletter Tracking
Newsletter Tracking dient der Messung der Performance von Newslettern und der Nachverfolgung wichtiger Kennzahlen wie Öffnungs- und Klickrate. Dank Tracking kann die Interaktion der Empfänger mit dem Newsletter nachvollzogen werden. Man erhält wichtige Insights für die Optimierung des E-Mail Marketing.


O

Öffnung
Wenn ein Empfänger ein Mailing öffnet, wird dies als Öffnung gezählt. Die Öffnungen können mithilfe eines Zählpixels im Inhalt der E-Mail festgestellt werden.

Öffnungsrate
Die Öffnungsrate beschreibt den Anteil der geöffneten E-Mails an den zugestellten E-Mails. Sie wird vorranging durch Betreff und Absendername beeinflusst.

Opt-In
Das Opt-In Verfahren ist im Gegensatz zum sichereren Double-Opt-In ein einstufiges Verfahren. Nach der Eingabe der E-Mail-Adresse in einem Formular erhält der Empfänger eine Bestätigung über die erfolgreiche Anmeldung. Die Adresse wird sofort in die Empfängerliste eingetragen. Der Opt-In ist die Grundvoraussetzung für seriöses E-Mail Marketing, aus rechtlicher Sicht aber nicht ausreichend.

Opt-In-Nachweis
Die deutsche Rechtsprechung fordert einen Nachweis über die Einwilligung zum Erhalt von Werbung. Dieser Nachweis muss ständig abrufbar sein und mindestens die betreffende Adresse, Ort, Datum und Zeit der Eintragung sowie die IP-Adresse enthalten.

Opt-Out
Beim Opt-Out-Verfahren muss der Newsletter-Anmeldung ausdrücklich widersprochen werden, z.B. bei der Registrierung in einem Webshop. Eine vormarkierte Checkbox ist als Einwilligung nicht ausreichend. Stattdessen empfiehlt sich das Double Opt-In-Verfahren.

Durch den Opt-Out haben Newsletter Empfänger die Option, sich mit einem Klick aus dem Verteiler auszutragen. Dies erfolgt in den meisten Fällen über ein Formular oder durch den Versand einer Abmelde-E-Mail. In Deutschland besagt das Gesetz, dass Versender dazu verpflichtet sind, Empfängern jederzeit die Möglichkeit zu bieten, vom Opt-Out Gebrauch zu machen.

P

Personalisierter Gutscheinversand
Personalisierte Gutscheine werden für jeden Empfänger individuell generiert und können nur einmal eingelöst werden. Zu Anlässen wie z.B. dem Geburtstag versendet, werden sie durch ihre Exklusivität eher eingelöst als allgemeine Gutscheine.

Personalisierung
Personalisierung dient der individuellen Ansprache der Empfänger. In Newslettern können z.B. der Betreff, die Anrede oder die Bilder personalisiert werden. Mithilfe eines Platzhalters werden die individuellen Informationen (z.B. der Name) direkt aus der Datenbank gezogen und in den Newsletter eingefügt.

Personenbezogene Daten
Die Angaben über eine bestimmte oder bestimmbare Person werden personenbezogene Daten genannt. Der Terminus entstammt dem Datenschutz. Auch E-Mail Adressen zählen zu personenbezogenen Daten. Ihre Nutzung und Verarbeitung ist nur erlaubt, wenn der Betroffene eine datenschutzrechtliche Einwilligung gegeben hat. Übergibt man personenbezogene Daten an einen Dienstleister, ist der Abschluss eines ADV empfehlenswert.

Phishing
Phishing bezeichnet den Versuch, mithilfe von gefälschten E-Mails an persönliche Daten von Internetnutzern zu kommen. Dieser Identitätsdiebstahl kann verhindert werden, indem man als Absender Authentifizierungsverfahren wie DKIM oder SPF nutzt. Eventuelle Phishing-Versuche landen dann direkt im Spam-Filter.

POP3
POP3 (Post Office Protocol Version 3) Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über das ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.

Preheader
Der Preheader wird in manchen E-Mail Clients als ergänzende Textzeile zum Betreff angezeigt. Standardmäßig enthält er meist einen Hinweis auf die Webversion. Dies kann jedoch Platzvergeudung sein: Er eignet sich gut für knappe Informationen, die im Betreff keinen Platz gefunden haben. In der E-Mail ist er über dem Header angeordnet.


R

Reaktivierungskampagne
Eine Reaktivierungskampagne soll inaktive Newsletter-Abonnenten wieder in aktive Leser verwandeln. Als inaktiv bezeichnet man Empfänger, die (länger) keinen Newsletter geöffnet haben. Geeignete Inhalte sind unter anderem Sonderangebote, Rabatte, Gutscheine oder Themen, für die sich die Nutzer in der Vergangenheit interessiert haben.

Recommendation Engine
Mithilfe einer Recommendation Engine werden in E-Mails individuelle Produktempfehlungen ausgesprochen. Per Software-Modul werden die Klickpfade der Empfänger z.B. im Online-Shop getrackt, die Warenkörbe gespeichert und personalisierte Empfehlungen berechnet. Empfehlungen können unter anderem ähnliche, beliebte oder zuletzt angesehene Produkte sein. Diese können per Baustein in Echtzeit in den Newsletter eingefügt werden.

Reputation
Die Reputation eines Versender zeigt an, als wie vertrauenswürdig dieser eingeschätzt wird. Sie wird durch verschiedene Faktoren wie die Bouncerate, Spam-Markierungen und die Qualität der Nachrichten beeinflusst. Eine gute Reputation wirkt sich positiv auf die Zustellrate aus.

Responsive Design
Das Ziel von Responsive Design ist es, auf möglichst vielen Endgeräten eine bestmögliche und zugleich nutzerfreundliche Darstellung und Bedienbarkeit einer E-Mail zu ermöglichen. Häufig wird vorrangig die Darstellbarkeit auf mobilen Endgeräten gemeint. Im Endeffekt sollten E-Mails auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden.

REST-API
Mithilfe einer programmiersprachenunabhängigen REST-API kann das Versandsystem einer E-Mail Marketing Software flexibel in andere Systeme integriert werden.

Retargeting
Retargeting ist ein Verfahren, bei dem Nutzer mithilfe eines Cookies markiert und später auf anderen Kanälen mit gezielter Werbung angesprochen werden. Kaufabbrecher können per Retargeting-E-Mail zum Beispiel nachträglich noch zur Transaktion motiviert werden.

Return Path
Return Path ist Betreiber der weltweit größten Inbox-Whitelist und deckt über 2,4 Milliarden E-Mail-Postfächer ab. Über diese Liste werden Versender bei über 100 internationalen E-Mail-Providern (u.a. Hotmail, Yahoo, Comcast, uvm.) und Spamfiltern (u.a. Cloudmark, SpamAssassin) als vertrauenswürdig eingestuft.


S

Segmentierung
Segmentierung steht für das Sortieren einer Empfängerliste nach bestimmten Merkmalen bzw. Kriterien. Empfänger können zum Beispiel nach demografischen, geografischen oder verhaltensbasierten Merkmalen in Gruppen eingeteilt werden. Diese Gruppen können dann separat voneinander zielgruppengenau kontaktiert werden.

Sender Score
Der Sender Score ist ein kostenloser Service von Return Path und zeigt die E-Mail Reputation eines Absenders. Ein Algorithmus bewertet die Reputation der IP-Adresse auf einer Skala von 0 bis 100. Je niedriger der Score, desto schwieriger wird die Zustellung. In die Bewertung fließt z.B. die Häufigkeit der Abmeldungen und Spam-Markierungen ein.

Shared IP
Eine Shared IP ist eine IP-Adresse, die von mehreren Absendern genutzt wird. Das bedeutet, dass sie sich die Verantwortung für die Reputation der IP teilen.

Single Opt-In
Siehe Opt-in

SMTP
Das Simple Mail Transfer Protocol ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. SMTP-Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 („smtp“) entgegen.

Soft-Bounce
Soft-Bounces entstehen im Gegensatz zu Hard-Bounces dann, wenn E-Mails aufgrund temporärer Probleme nicht zugestellt werden können. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn das Postfach eines Empfängers voll ist. Adressen, die Mailings via Soft-Bounce zurückweisen, können zu einem späteren Zeitpunkt wieder erreichbar sein.

SPAM
Als SPAM oder Junk bezeichnet man unerwünschte E-Mails mit meist werblichen Inhalten, die massenweise versendet werden. Um nicht unter Spam-Verdacht zu fallen, sollte E-Mail Marketing unbedingt rechtssicher umgesetzt werden (Double Opt-In) und ein seriöser Versandanbieter mit Whitelisting genutzt werden.

Spam-Trap
Spam-Traps wurden entwickelt, um Versender von unverlangt zugestellten E-Mails zu identifizieren. Weil deren E-Mail-Adressen in den meisten Fällen keinem natürlichen Nutzer gehören, können sie unter anderem durch einen Double Opt-In identifiziert werden. Versender, die in einer Spam-Trap landen, werden geblacklisted , worunter ihre Reputation leidet.

SPF
SPF (Sender Policy Framework) ist ein simples und weit verbreitetes Verfahren zur Authentifizierung von E-Mails. Dabei offenbart der Versender einer E-Mail den Empfängern, welche Server die Berechtigung haben, unter seinem Namen Nachrichten zu versenden.

Standard-Mailing
Ein Standard-Mailing wird einmalig zu einem vom Versender festgelegten Zeitpunkt versendet. Klassische Newsletter sind meistens Standard-Mailings.



T

Template
Ein E-Mail-Template ist eine Gestaltungsvorlage für Newsletter und andere Mailings. Es beschleunigt die Erstellung von E-Mails erheblich, weil Layout und Formatierung schon feststehen und nur noch die Inhalte eingefügt werden müssen. Je nach Einsatzzweck kann ein Template selbst erstellt oder professionell designt und programmiert werden.

Textversion
Es wird unterschieden zwischen HTML- und Textversion. Jeder E-Mail Client hat bestimmte Einstellungen, die bestimmen, ob ein Kontakt eine E-Mail in HTML- und Text-Format sehen kann. Einige Empfänger haben ihre E-Mail Clients so eingestellt, dass sie nur reinen Text sehen können. Deshalb ist es wichtig, dass jede E-Mail eine Textversion beinhaltet. Damit E-Mails nicht als Spam kategorisiert werden, muss die Textversion so weit wie möglich mit der HTML-Version übereinstimmen.

Top-Level-Domain
Von englisch top-level Domain‚ Bereich oberster Ebene, Abkürzung TLD bezeichnet den letzten Abschnitt (rechts vom Punkt) einer Domain im Internet und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar. Ist der vollständige Domain-Name eines Rechners beziehungsweise einer Website beispielsweise www.example.com, so entspricht das rechte Glied (.com) der Top-Level-Domain dieses Namens.

TKP
Der Tausender-Kontakt-Preis (TKP) ist die klassische Preisangabe und Vergleichskennziffer in der Mediaplanung. Er gibt an, wo die Kosten bei einer Werbemaßnahme liegen, um 1.000 Kontakte erreichen zu können.

Tracking
Tracking bezeichnet im Allgemeinen die Sammlung und Auswertung des Userverhaltens auf Websites. Im E-Mail Marketing kann das Verhalten der Empfänger getrackt werden mit dem Ziel, Newsletter besser auf die Empfänger zuschneiden zu können. Zu den Kennzahlen, die nachvollzogen werden können, gehören die Öffnungsrate, Klickrate und Conversionrate. Öffnungen und Klicks können außerdem lokalisiert und Klicks bestimmten Links zugeordnet werden.

Tracking-Domain
Als (eigene) Tracking-Domain wird eine Domain bezeichnet, die zu Tracking-Zwecken die Links aus E-Mail-Newslettern weiterleitet. Damit Klicks auf Links in Ihrem Mailing getrackt werden können, werden diese unsichtbar über eine neutrale Seite weitergeleitet, wobei die Klicks registriert werden. Standardmäßig verwendet Newsletter2Go hierfür eine hauseigene Tracking-Domain, es kann aber auch eine eigene Domain genutzt werden.

Trackinglink
Ein Trackinglink ermöglicht es, das Verhalten der Empfänger nachzuvollziehen. Er enthält bestimmte Parameter, die eine genaue Zuordnung von Empfängern und Aktionen erlauben. Nach dem Klick auf den Trackinglink wird der Empfänger unverzüglich auf die eigentliche Zielseite weitergeleitet.

Trackingpixel
Ein Trackingpixel ist eine transparente Kleinst-Grafik, die es ermöglicht, die Öffnungen eines Newsletter zu erfassen. Sobald dieses Bild angezeigt wird, kann ermittelt werden, wer das Bild wann und von wo aus abgerufen hat. Das bedeutet, dass die Öffnungsrate nur dann zuverlässig bestimmt werden kann, wenn Bilder geladen werden.

Transaktionsmail
Service-Mailings, die durch ein bestimmtes Nutzerverhalten ausgelöst und automatisch versendet werden, bezeichnet man als Transaktionsmails. Dazu zählen beispielsweise Bestell- oder Buchungsbestätigungen, Eingangsbestätigungen, Registrierungsbestätigungen oder Versandbenachrichtigungen.

Trigger-Mailing
Ein Trigger-Mailing ist eine automatisierte E-Mail, die anlassbezogen versendet wird. Es wird versendet, wenn beim Empfänger ein bestimmtes Ereignis eintrifft (z.B. Kaufabbruch, Registrierung).


U

Unicode
Unicode ist ein internationaler Standard-Zeichensatz. Für jedes Schriftzeichen aller bekannten Schriftkulturen wird ein digitaler Code festgelegt, der für universale Darstellbarkeit sorgen soll. Im E-Mail Marketing gewährleistet die Verwendung einer Unicode-Schriftart die korrekte Darstellung des Textinhaltes der E-Mails.

Unterschied zwischen eindeutigen Öffnungen & Gesamtöffnungen
Betrachtet man die eindeutigen Öffnungen, wird jeder Empfänger nur einmal gezählt. Das heißt, dass wenn ein Empfänger eine E-Mail sechsmal öffnet, eine eindeutige Öffnung gezählt wird. Die Gesamtöffnungen erfassen im Gegensatz dazu alle Öffnungen, also auch Mehrfachöffnungen derselben Empfänger.

URL-Codierung
URL-Codierung oder URL-Encoding beschreibt einen Mechanismus, der dazu dient, Informationen in einer URL unter bestimmten Umständen zu kodieren. Dies ist z.B. notwendig, wenn bestimmte Zeichen in einer URL (wie Leerzeichen) nicht darstellbar sind.


V

VCard
Eine vCard ist eine „elektronische Visitenkarte“, die ein Benutzer mit einem Mausklick direkt in das Adressbuch seines E-Mail-Programms oder Personal Information Manager übernehmen kann. vCards können in HTML-Seiten eingebettet, als Dateianhänge zu einer E-Mail verschickt werden oder als QR-Code vorliegen. Mobiltelefone und PDA verwenden auch vCards, um Kontaktinformationen zu speichern und mit IrDA oder Bluetooth auszutauschen.


W

Webmail
Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, welche die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetdienstanbieter stellen auch Webmail zur Verfügung, bei Freemail-Anbietern meist über Werbung finanziert.

Webshop / E-Commerce
In einem Webshop oder Onlineshop bietet ein Händler seine Waren online zum Verkauf an. E-Commerce beschreibt den elektronischen Handel an sich.

Webversion
Eine Webversion gewährleistet, dass ein Newsletter unabhängig von Client und Endgerät vollständig und korrekt betrachtet werden kann. Deshalb sollte jeder Newsletter einen Link zur Webversion beinhalten.

Weltweiter Versand
Der weltweite Versand ist einer der großen Vorteile von E-Mail Marketing. E-Mail-Adressen auf der ganzen Welt können problemlos erreicht werden. Zeitgesteuerter Versand mit Berücksichtigung der Zeitzonen ermöglicht weltweit abgestimmte Versandzeitpunkte.

Werbemail
Um E-Mails mit werblichen Inhalten zu versenden, benötigt man die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Diese kann komfortabel und rechtssichere per Double Opt-In eingeholt und dokumentiert werden. Werbemails sind kein Spam, denn sie grenzen sich davon durch die Einverständnis des Empfängers ab.

Whitelabel
Whitelabeling bedeutet, dass eine Software nicht unter der Marke des Herstellers, sondern z.B. als Produkt einer Agentur mit eigenem Logo, Farbschema und Impressum verkauft wird. Dazu gehört, dass eigene Nutzer angelegt und verwaltet werden können.

Whitelist
Die Whitelist stellt das Pendant zur Blacklist dar. Sie ist eine “Positivliste”, die E-Mail Adressen oder IPs von Personen oder Unternehmen enthält, die als vertrauenswürdig gelten. Absender, die in einer Whitelist aufgeführt werden, können E-Mails direkt ins Postfach ihrer Empfänger zustellen. Die Zustellraten steigen signifikant, weil keine Gefahr besteht, fälschlicherweise durch Spam-Filter abgefangen zu werden.

Willkommensmail
Eine Willkommensmail wird automatisch versendet, sobald sich ein Empfänger in einem Onlineshop, bei einem Newsletterverteiler o.ä. angemeldet hat. In dieser E-Mail bekommen Absender die Chance, gleich zu Beginn der Kundenbeziehung Vertrauen aufzubauen und langfristiges Interesse zu wecken.


Z

Zeichenkodierung
Eine Zeichenkodierung sorgt dafür, dass alle Schriftzeichen in einer E-Mail richtig angezeigt werden. Wird keine universale Schriftkodierung verwendet, kann es beispielsweise bei Umlauten zu Darstellungsproblemen kommen. Am weitesten verbreitet ist Unicode.

Zeitgesteuert
Für professionelles E-Mail Marketing ist die Möglichkeit des zeitgesteuerten Versands ausschlaggebend. Mailings können auf diese Weise vordatiert und zu bestimmten Zeitpunkten versendet werden.

Zustellrate
Die Zustellrate beschreibt den Anteil aller versendeten E-Mails, die im Postfach der Empfänger ankommen. Sie ergibt sich aus der Gesamtzahl aller E-Mails abzüglich der Bounces. Eine konsistent hohe Zustellrate wirkt sich positiv auf die Reputation einer IP aus.

Zustellbarkeit
Die Zustellbarkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Newsletter Software, E-Mails erfolgreich an Empfänger zuzustellen. Sie wird unter anderem durch Whitelisting und Absender-Authentifizierungen verbessert.