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Die Geschichte der E-Mail
Wie es von der Rohrpost zur E-Mail Automation kam
  1. 1850er Jahre: Das Telegramm
  2. 1870er Jahre: Die Rohrpost
  3. 1930er Jahre: Das Telex-Netz
  4. 1960er Jahre: Das ARPANET
  5. 1990er Jahre: Die Webmailer
  6. Die Gegenwart
  7. Email-Marketing - mit professionellen Newslettern zum Erfolg 

Die Geschichte der E-Mail

Wie es von der Rohrpost zur E-Mail Automation kam
E-Mails haben in unserem heutigen Alltag einen festen Platz gefunden und sind kaum noch wegzudenken. Mehr als 200 Milliarden E-Mails werden täglich schätzungsweise versendet und empfangen. Aber auch schon vor der E-Mail gab es Wege, um Nachrichten in Textform über Netzwerke zu übermitteln. Viele dieser Mittel sind heute schon vergessen oder erscheinen sehr kurios. Wir haben nachgeforscht, welche Kommunikationsmedien der E-Mail den Weg bereitet haben und unseren heutigen Austausch erst möglich machen. 

1850er Jahre: Das Telegramm

Die Telegrafie wirkt heute lange antiquiert, war aber einer der wichtigsten Vorreiter der E-Mail. Am Anfang wurden Nachrichten noch über Drähte übermittelt und per Morsecode eingegeben. Das mag aufwendig erscheinen, war aber zu damaliger Zeit eine wahre Revolution. Als Telegramm konnten Nachrichten innerhalb von Minuten über große Distanzen übermittelt werden, während Briefe oft wochen- oder monatelang unterwegs waren. Schon in den 1890er Jahren konnte man per Telegramm auch zwischen verschiedenen Kontinenten kommunizieren, denn es gab bereits die ersten Untersee-Kabel. Wenig später war dank kabellosem Funk-Transfer die ganze Welt zum ersten Mal vernetzt. Man konnte also an quasi jeden Ort ein Telegramm senden – Funkverbindung und Telegraf vorausgesetzt. 

1870er Jahre: Die Rohrpost

Der Transport von Nachrichten per Druckluft ist selbst für heutige Verhältnisse beeindruckend. Um Botschaften schnell und direkt übermitteln zu können, wurde im 19. Jahrhundert ein technisches Wunderwerk entwickelt: Die Rohrpost. Das funktionierte so, dass Briefe in kleine Zylinder gesteckt wurden. Diese wurden dann mithilfe von Druckluft mit hoher Geschwindigkeit durch Röhren befördert.
Vor allem innerhalb von Städten ermöglichten Rohrpostsysteme eine sehr schnelle Kommunikation. Wie wichtig sie war, sieht man schon am Ausmaß der früheren Rohrpostnetze: In Berlin hatte das Netz bei seiner größten Ausdehnung zum Beispiel eine Länge von fast 400km. Bis zu 8 Millionen Sendungen wurden jährlich transportiert. Heute lebt die Rohrpost wieder schon auf, denn sie ist unschlagbar, wenn es um den Transport von kleinen Gegenständen oder sehr vertraulichen Informationen geht. 

1930er Jahre: Das Telex-Netz

Mit Telex kommt man der E-Mail schon näher. Das Netz war parallel zum Telefonnetz aufgebaut, nur dass darüber eben Texte übermittelt werden konnten. Jeder Anschluss hatte eine eigene Telex-Nummer. Die Nachrichten wurden über einen Fernschreiber eingegeben, was im Prinzip eine Schreibmaschine mit Netzanschluss war. Über diesen Fernschreiber wurden die Nachrichten auch empfangen. Der große Vorteil gegenüber dem Fax war, dass die Texte direkt eingegeben werden konnten.
Heute dürften die wenigsten noch das Telex-System kennen. In den 1970er Jahren gab es aber immerhin 120.000 Anschlüsse in Deutschland. Sogar im ISDN-Netz wurde noch ein ähnliches System namens Teletex genutzt, das aber schnell vom Internet und der E-Mail eingeholt wurde. 

1960er Jahre: Das ARPANET

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt für alle Personen und Unternehmen, die, wie der Name schon sagt, personenbezogene Daten verarbeiten. Verarbeitet bedeutet in diesem Sinne das Übermitteln, Speichern oder Bearbeiten von personenbezogenen Daten. Diese Regelung gilt damit für Cloudanbieter, aber auch Nicht-Cloudanbieter, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten.

Welche Strafen und Strafhöhen sind bei der Datenschutz-Grundverordnung festgelegt?
Mit der EU-DSGVO gelten zukünftig Strafhöhen, die manches Unternehmen durchaus empfindlich treffen könnten. Ab dem 25. Mai 2018 werden Datenschutzverstöße stärker bestraft. Diese sind in Art. 83 DSGVO geregelt. Bei Nichteinhaltung der Datenschutz-Grundverordnung kann es zukünftig Bußgelder in Höhe von 20 Millionen Euro oder 4% des jährlichen weltweiten Umsatzes geben, je nachdem welcher Wert höher ist. Ein Unternehmen kann bspw. mit 2% des jährlichen weltweiten Umsatzes verurteilt werden, weil es Aufzeichnungen nicht in der korrekten Abfolge dokumentiert hat, Überwachungsbehörden davon nicht benachrichtigt und Betroffene nicht ausreichend informiert wurden oder keine Folgenabschätzung durchgeführt wurde. Mit Folgeabschätzung ist dabei eine Abschätzung gemeint, die verschiedene Szenarien wie zum Beispiel Datenverlust aufstellt und für Unternehmen und Kunden durchspielt. 


Raymond Samuel „Ray“ Tomlinson war ein US-amerikanischer Informatiker. Er gilt als Erfinder der E-Mail.

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1990er Jahre: Die Webmailer

In den 90ern wurde das Internet für die breite Masse zugänglich. Damit begann auch der kometenhafte Aufstieg der E-Mail als bevorzugtes Kommunikationsmittel, denn nun konnte sich jeder kostenlos ein eigenes E-Mail-Konto einrichten. Gerade in Deutschland sind die Webmailer wie GMX und web.de immer noch beliebt.

Zu dieser Zeit wurde die E-Mail auch als Marketinginstrument immer wichtiger. Vorher war Direktmarketing auf den Postversand und Telefonanrufe beschränkt. Während die E-Mail sich wachsender Beliebtheit erfreute, kamen bereits die ersten Newsletter auf. Für viele Unternehmen boten diese schon damals eine hervorragende Möglichkeit, um regelmäßig mit ihren Kunden in Verbindung zu bleiben. 

2000er Jahre: Die Spam-Welle

Nach dem Aufstieg der E-Mail kam das böse Erwachen, denn die große Beliebtheit hatte auch Schattenseiten. Unseriöse Versender sahen ihre Chance und überfluteten die Postfächer mit Angeboten für blaue Pillen oder Nachrichten über zweifelhafte Erbschaften (erinnern Sie sich an den nigerianischen Prinzen).
Dadurch waren die Versender seriöser E-Mail-Werbung vor große Herausforderungen gestellt. Die Spam-Filter wurden deutlich strenger und nach Spam-Beschwerden fand man sich schnell auf einer Blacklist wieder. Wie sollte man also das Postfach der Empfänger überhaupt noch erreichen? Die E-Mail-Marketer mussten neue Strategien entwickeln, um in den Spam-Massen nicht unterzugehen. Im Endeffekt hat diese Krise dem E-Mail Marketing sogar genutzt. Das Image der E-Mail und ihre Effektivität konnten verbessert werden, weil sich die Versender auf hochwertige E-Mails mit relevanten Inhalten konzentrierten. 

Die Gegenwart

Heute hat sich die E-Mail ganz klar etabliert. Im E-Mail Marketing liegt die Herausforderung darin, die Empfänger trotz voller Postfächer und hoher Ansprüche noch zu erreichen. Damit das gelingt, muss man jedem Empfänger eine individuelle, persönliche E-Mail senden. Wenn die Empfänger Inhalte bekommen, die sie interessieren, werden sie sich auch mit den E-Mails engagieren. Das zu erreichen, ist dank Newsletter Software mit automatisierten Kontaktstrecken, Personalisierungsfunktionen und echtzeitigen Inhalten leicht möglich. Was meinen Sie – in welche Richtung wird sich das E-Mail Marketing in Zukunft entwickeln?

Email-Marketing - mit professionellen Newslettern zum Erfolg 

In Zeiten von Social Media, AdWords und anderen erfolgreichen Marketingtools wird das Email- Marketing von vielen Unternehmen eher stiefmütterlich behandelt. Ein Fehler, denn Newsletter zählen immer noch zu den effektivsten Marketing-Tools im Online-Marketing-Mix. Als leistungsstarkes, messbares und dabei auf jeden Empfänger persönlich abstimmbares Kommunikationsmittel lässt es sich gleichermaßen gut im B2B- wie auch im B2C-Breich einsetzen.

Email-Marketing gehört zu den klassischen Disziplinen des Online-Marketings. Dabei entsteht der Kundenkontakt durch den Versand von Newsletter oder anderen Werbemails. In der Praxis gibt es zahlreiche Anwendungsfelder: Ein typisches Beispiel ist das Email-Marketing vieler Onlineshops, die ihre Kunden nach dem ersten Einkauf regelmäßig über Angebote und Aktionen informieren. Aber auch anderen Branchen, vom Einzel- und Großhandel bis zum Fitnesscenter und Ticketshop, bietet E-Mail-Marketing eine gute Möglichkeit, regelmäßigen und direkten Kundenkontakt zu schaffen.

E-Mails sind eine Form des Direktmarketing, wobei der Ausbau und die Pflege bestehender Kundenkontakte im Mittelpunkt stehen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Strategien:

-One-to-One-Kommunikation: Hier richtet sich die Mail durch Ansprache und Inhalte gezielt an eine einzelne Person.
-One-to-Many-Kommunikation: Hier erfolgt der Versand der Mail an beliebig viele Empfänger.

Das Email-Marketing ist häufig Teil des sogenannten Dialog-Marketings, das den direkten Kontakt zum Kunden sucht. Klassischerweise findet Dialog-Marketing am Telefon, oft über ein Callcenter, statt. Auch das Email-Marketing zielt darauf ab, den Kunden direkt anzusprechen und ihm auf seine Person abgestimmte Angebote zu unterbreiten. Die jeweilige E-Mail soll zudem eine Reaktion beim Empfänger auszulösen: Die Möglichkeit einer Antwort bzw. einer Reaktion beispielsweise über Links oder ein Bestellformular wird daher deutlicher herausgestrichen als bei anderen Werbeformen (z. B. Plakatwerbung, auf die man nicht unmittelbar reagieren kann). Der sogenannte „Call to Action“ (dt. Handlungsaufforderung) soll den Empfänger zu einer bestimmten Aktion motivieren. Das kann zum Beispiel der Aufruf sein:

-Sonderaktionen und Rabatte zu nutzen
-neue Produkte im Shop anzusehen
-Aktuelle Artikel auf der Homepage zu lesen
-oder Whitepaper und E-Books herunterzuladen

Man unterscheidet beim Email-Marketing außerdem zwischen Newsletter und E-Mailing. Als Marketinginstrumente unterscheiden sie sich hauptsächlich durch die Regelmäßigkeit, in der sie versendet werden. Newsletter erscheinen regelmäßig, die Empfänger werden dabei täglich, wöchentlich oder monatlich angeschrieben. E-Mailings werden unregelmäßig versendet und sind meist gekoppelt an einen bestimmten Anlass oder an ein Ereignis. Dieser Anlass kann sowohl saisonal (z. B. Feiertage, Aktionstage) als auch angebotsbezogen (Einführung neuer Produkte, Start einer Sonderaktion) sein.


Herausforderung beim Email-Marketing

Werbemails haben nicht den besten Ruf. Der Hauptgrund dafür ist das vermehrte Spamaufkommen der vergangenen Jahre. Außerdem kaufen und lesen immer mehr Menschen online. So landet die eigene Mailadresse in den Verteilern immer mehr Shops, Blogs und anderer Seiten. Die Folge ist ein volles Postfach. Und die Empfänger entscheiden infolgedessen inzwischen in Sekundenschnelle, ob sie eine Mail öffnen oder direkt löschen. Unternehmen stehen deshalb vor einer großen Herausforderung: Newsletter oder Werbemails müssen das Kundeninteresse im ersten Moment wecken, indem sie zielgruppengerecht aufbereitet und idealerweise auf den einzelnen Kunden abgestimmt sind.

Erfolgsfaktoren

Für Unternehmen sind Newsletter vor allem aufgrund ihrer großen Reichweite und der Möglichkeit der genauen Zielgruppenauswahl interessant. Zudem lassen sie sich durch unmittelbare Ansprache personalisieren. Durch diese Personalisierung kommt es auch bei großen Empfängerlisten zu relativ geringen Streuverlusten. Relevante Inhalte können passgenau auf den Empfänger bzw. die Empfängergruppe abgestimmt werden. In Kombination führen relevanter Content und der geringe Streuverlust zu einem hohen Return on Investment (ROI). Das bedeutet, dass das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag sehr gut ist.

Zusammenfassende spricht für Email-Marketing, dass es:
-eine effiziente und kostengünstige Form des Direktmarketings ist.
-eine direkte und persönliche Kundenansprache ermöglicht.
-ein Instrument zur langfristigen Kundenbindung ist.
-nachhaltige Kundenbeziehungen fördert.
-eine (je nach Adressbestand) große Reichweite hat.

Der Erfolg einer E-Mailing-Kampagne oder eines Newsletters kann genau gemessen werden. Denn mit entsprechenden Tools lässt sich nachverfolgen, wer welche Mails öffnet und welche enthaltenen Links geklickt werden. Die umfangreiche Auswertung der einzelnen Kampagnen ermöglicht eine stetige Anpassung an die Interessenten und Kunden. 

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