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Besseres Ranking:
Amazon-SEO in fünf Minuten verstehen
  1. Für Amazon geht es immer um Relevanz.
  2. Die richtigen Bilder sind der halbe Sale
  3. Amazon achtet auf die Conversion Rate. 
  4. 7 Tipps als Basis für den Erfolg bei Amazon

Besseres Ranking: Amazon-SEO in fünf Minuten verstehen

Machen wir uns nichts vor. Der Amazon-Algorithmus ist eine Geheimwissenschaft. Dennoch lässt sich das SEO bei Amazon recht leicht beherrschen, wenn man sich eine Reihe von Standards zunutze macht. Noch wichtiger: Die entscheidenden Prinzipien, die Händler immer noch viel zu selten nutzen, sind schnell erklärt und verstanden. Der Rest ist dann Detailarbeit, um bei den Suchergebnissen weit vorne zu landen.

Für Amazon geht es immer um Relevanz.

Relevanz für den Kunden und Relevanz für die eigene Kasse. Die entscheidende Größe ist also für Amazon: Was gut verkauft, das bekommt auch einen guten Platz.

Die richtige Kategorie. Packen Sie die Produkte in die Kategorie, die der Suchintention der Kunden entspricht. Dann sagt die Amazon-Suche: Okay, relevant.

Legen Sie passende Keywords (bis zu 7) fest und packen sie Keywords zum Produkt (Marke, Farbe, Größe undsoweiter) in den Produkttitel. Aber: Sparen Sie sich hier Ausflüge in die Kreativität, weil ein Parameter oder ein Keyword bei Google oder eBay so toll performt. Die wichtigsten Keywords gehören nach vorne. Hilfreich: Keyword-Tools, die dabei helfen, verwandte Beschreibungen zu finden.

Geben Sie sich mit der Produktbeschreibung Mühe. Je mehr relevante Infos, desto besser. Bullet Points sorgen zudem für Übersicht. Auch hier rocken Keywords.

Nutzen Sie ähnliche Worte (Headset, Kopfhörer) und nutzen Sie das Textfeld für weitere Begriffe möglichst umfassend. (Bei Amazon gilt „Jeder nur ein Kreuz“ – pardon – Jedes Keyword wird nur einmal gewertet. Keyword-Spam lohnt also nicht. Nennen Sie zentrale Produktmerkmale zuerst. Denken Sie bei den Keywords auch in Verwendungssituation (Reisekoffer, Businesskoffer). Im Bereich „Attribute“ kann es da ganz hilfreich, sich von vorgegebenen Händlerinfos zu emanzipieren und eine kundennahe Beschreibung zu finden. Gutz zu wissen: Die Amazon-Suchmaschine kennt keine Füllwörter, kein Singular und Plural, ist bei groß und kleinschreibung nicht wählerisch. Punkte, Komma, Anführungszeichen können Sie sich schenken. Ebenso die zuweilen so beliebte Eingabe von Stichworten mit Tippfehlern. Der Trick funktioniert nicht. Auch Worttrennungen (Head Set) haben keinen Sinn.  

Die richtigen Bilder sind der halbe Sale

An die Bildvorgaben sollten sich Verkäufer sklavisch halten. Mindestens 1000x1000 Pixel braucht es, um das Zoom-Feature nutzen zu können. Das sollte man sich nicht sparen. Denn Produkte mit Zoom-Funktion konvertieren besser. Selbstverständlich achten Sie auf eine perfekte Bildgestaltung und nutzen mehrere Bilder. Passende Bild-Dateinamen sind auch kein Schaden. 

Amazon achtet auf die Conversion Rate. 

Bremsen Sie ihre gute Platzierung nicht durch lange Lieferzeiten aus oder durch unzufriedene Kunden. Sehen Sie Produkte mit hoher Retourenquote als Warnzeichen. Stimmt etwas mit ihrer Beschreibung nicht? Oder ist das Produkt mies? Dann raus damit. Natürlich nutzen Sie eine gute Software zur Übermittlung von Artikelstammdaten wie Preis, Gewicht, EAN,etc.

Ja, es geht immer auch um den besten Preis. Wer die Preise der Konkurrenz konstant im Blick haben möchte und schnell reagieren will, sollte ein Repricing-Tool nutzen. Kommen Sie mit einem Top-Ranking dann auch in die Buy-Box? Nein. Um im Kasten auf den Produktdetailseiten, über den Kunden den eigentlichen Einkauf durchführen, zu landen, sind vor allem diese Elemente nötig: Händler müssen je nach Kategorie drei bis sechs Monate Verkaufs- oder Bestellhistorie nachweisen. Ein Top-Preis ist ebenso nötig. Denn Amazon entscheidet anhand des Gesamtpreises (inklusive Versandkosten), wer es in die Bestlage schafft. Auch hier zählt wieder Verfügbarkeit und schneller Versand sowie die Rate an Bestellmängeln.

Kann man machen: Werbung kaufen für den Block "gesponserten Produkte", der bei der Suche nach einem Keyword erscheint. Die Anzeige, Amazon verkauft die Keywords per Auktion, werden inzwischen auch prominent weit oben bei den Suchergebnissen angezeigt. Der Link führt dann auf das jeweilige Amazon-Angebot des Händlers. Bezahlt wird per Klick.
Cleverer Anreiz von Amazon: jeder Verkauf über die „Gesponserten Produkte“, die den Google Adwords ähneln, verbessert auch das organische Ranking des Produkts.

Die Anzeigen können sich lohnen, wenn man Me-Too-Produkte anbietet, neue Produkte bewirbt, das Lager leeren will oder keine Chance hat, in der Buy Box zu landen. Amazon Marketing Services (AMS) bietet zudem für Vendoren zusätzliche Optionen.  

7 Tipps als Basis für den Erfolg bei Amazon

Um auf einem Marktplatz wie Amazon seine Produkte zu verkaufen, ist mehr nötig, als nur ein paar Artikel einzustellen. Mit diesen Tipps schaffen Sie die Basis, um auf Amazon erfolgreich zu sein.
Die Basis für den Erfolg bilden natürlich ausführliche und fehlerfreie Produktbeschreibungen mit einer passenden, hochwertigen Bebilderung. Im Grundsatz gelten hier die gleichen Anforderungen, wie sie in unserem kleinen 1x1 für Ebay.

1. Suchbegriffe und Angebote optimieren

Optimieren Sie die Suchbegriffe, die Sie zur Kennzeichnung Ihres Produkts eintragen können. Verwenden Sie einzelne Wörter statt Phrasen. Sie müssen dabei keine Wörter aus dem Produkttitel wiederholen, da Amazon diese bereits in den Suchergebnissen berücksichtigt. Sehen Sie sich auch ähnliche Produkte auf Amazon an und lernen Sie, mit welchen Begriffen diese charakterisiert wurden. Vielleicht finden Sie hier Anregungen für Keywords, die Sie noch nicht verwenden um ihr Amazon-SEO zu verbessern.

2. Sponsored Produkte nutzen

Bei der Platzierung in den Suchergebnissen von Amazon spielt die Verkaufshistorie eine wichtige Rolle. Wer auf dem Marktplatz frisch eingestiegen ist, kann die Sichtbarkeit gegenüber den Kunden mit "Gesponsorten Produkten" erhöhen. Das ist zwar nicht kostenlos, eröffnet aber die Chance, recht schnell eine Verkaufshistorie aufzubauen.

3. Hinterlegen Sie Verkäuferinformationen

Das Ausfüllen der Verkäuferinformationen, in denen Sie auch Fakten über Ihr Unternehmen verraten, ist eine Maßnahme, die das Vertrauen der Kunden in Ihr Angebot erhöht. Die Interessenten eines Angebots können sich so besser einen Eindruck vom Händler verschaffen.

4. Kämpfen Sie um die Buybox

Wer direkt in der Buybox erscheint, hat es als Händler geschafft. Nach welchen Algorithmen Amazon hier die Händler platziert, ist geheim. Es gibt aber einige Faktoren, die sich offensichtlich positiv auf die Platzierung auswirken:
•Gute Verkäuferbewertungen: Es muss Ihr Ziel sein, ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit zu erreichen.
•Wettbewerbsfähige Preise: Ein niedriger Gesamtpreis einschließlich Produktpreis und Versandkosten ist nützlich.
•Verfügbarkeit der Ware: Kontrollieren Sie Ihren Lagerstand, damit die Nachfrage stets befriedigt werden kann.
•Niedrige Erstattungsrate: Mit guten und stimmigen Produktbeschreibungen und schnellem Versand werden Sie eine niedrige Rücksendequote halten können.

5. Preise im Blick behalten und anpassen
Versuchen Sie nicht, die Preise für Ihre Produkte manuell anzupassen und auf dem Niveau des Wettbewerbs zu halten. Ein Werkzeug für das Repricing unterstützt Sie wirkungsvoll bei dieser wichtigen Aufgabe. Wie bereits erwähnt, spielt ein konkurrenzfähiger Preis eine wichtige Rolle, um die Buybox zu erreichen. Verfallen Sie aber nicht in Aktionismus, denn schließlich muss sich Ihr Geschäft ja auch rechnen.

Eine Abweichung um mehr als 2 Prozent nach oben gegenüber den Mitbewerbern kann Ihre Chancen auf einen Verkauf bereits drastisch reduzieren. Bei der Preisanpassung müssen Sie natürlich aufpassen, nicht unter von einigen Herstellern geforderten Mindestpreise zu geraten.

6. Schnüren Sie Bundles

Produktbundles sind ein probates Mittel, um sich im engen Wettbewerb gegenüber anderen Händlern zu differenzieren. Das Mobiltelefon, das passende Headset und eine Tasche sind ein klassisches Paket. Nicht nur, wenn Sie Fulfillment by Amazon einsetzen, ist es ratsam, für das Bundle eine eigene EAN dafür zu beantragen. Die Vorteile eines Bundles sind u.a.:
•Sie erstellen ein "neues" Produkt, das andere Händler nicht unbedingt sofort und einfach nachbilden können.
•Sie steigern Ihren Durchschnittsbestellwert.
•Sie schaffen für den Kunden Mehrwert.

7. Setzen Sie auf Amazon Prime
Prime Kunden wollen ihre Ware schneller, geben aber mehr Geld auf Amazon aus. Gerade durch den schnellen und kostenlosen Versand landen rasch Artikel im Warenkorb, die dort sonst vielleicht nicht hineingelegt worden wären. Deswegen ist es ratsam, seine Artikel auch für Prime verfügbar zu machen. Wenn Sie FBA einsetzen, erhalten Sie automatisch und ohne Zusatzkosten Zugang zu Amazon Prime. Der Service kann sich damit positiv auf Ihren Umsatz auswirken. 

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